Artikel: Bildung als WA(H)RE Qualitätssicherung

Personalentwicklung ist „die“ Schlüsselfunktion zur Sicherung von qualifizierten menschlichen Ressourcen in einem Unternehmen.
Mit dem Ziel der Qualitätssicherung für Bildungsmaßnahmen soll, in immer dynamischeren und innovativeren Märkten, die eigene Positionierung des Unternehmens und deren Produkte sichergestellt, und somit Fortschritt und Wachstum generiert werden.
Die Internationalisierung von Wertschöpfungsketten erfordert mehr und mehr Bildungsangebote, die neben wissenschaftlich anerkannten Methoden, auch den globalen Anforderungen im Sinne „Best Practices“ gerecht werden kann.
Der Fach- und Führungskräftemangel ist nun spürbar vorhanden und die zum Teil mangelhafte Transfersicherung des „lebenslangen Lernens“ zeigt die ersten Lücken in dem ein oder anderen Personalentwicklungskonzept auf.
Berufsbiografien haben sich immer schneller gewandelt und werden dies auch weiterhin tun, während Stellenprofile viele Jahrzehnte nur geringfügige Anpassungen erfahren haben (zumindest in der beschreibenden Form, aber häufig auch in der gelebten Hierarchiekultur und Organisationsstruktur). Am Ende bedeutet dies, dass nicht mehr spezifisch genau identifiziert werden kann, welche Kompetenzen tatsächlich wo benötigt werden und vor allem nicht zu welchem Zeitpunkt. Der Trend „Projekte“ zu managen ist aus unserer Sicht ein Signal dieser Thematik – aber dazu später mehr.
Zudem wird der demografische Wandel zahlreiche Unternehmen in naheliegender Zukunft erreichen, was einen weiteren Einfluss auf den Bildungstransfer nehmen wi
Angepasste Lösungen für mehr Bildungserfolg
Letztlich nicht zu vergessen, dass durch die unterschiedlichen Bildungssysteme in den jeweiligen Ländern –wenn man beispielsweise nur Europa betrachtet – die Kompetenzen durch diverse Laufbahnentwicklungen im beruflichen Kontext sowie deren Bildungsprogramme verschieden sind.
Es wird also sehr spannend werden, welche Unternehmen diese komplexen Bildungssysteme zielgerichtet auf die eigenen Bedarfsanforderungen zu einem zumutbaren Kostenfaktor innovativ gestalten werden und auch können – finanziell wie strukturell.
Da veränderte Rahmenbedingungen auf den Märkten - Angebot und Nachfrage - , sowie deren Verhältnis zum Gleichgewicht, die Preisbildung steuern, stellt sich die Frage, wie Unternehmen die Qualität der Bildungsmaßnahmen und die Transfersicherung steigern können, ohne dass die Kosten für qualifizierte Maßnahmen unbezahlbar werden.
Die Threon GmbH beobachtet anhand der eigenen Geschäftsfelder seit zwei Jahren einen neuen Trend im Bereich der Erwachsenenbildung rund um das Thema Projektmanagement.
Waren die Anfragen zur Angebotsabgabe in der Vergangenheit der letzten 10 Jahre sehr stark auf bereits vorhandene Standardprodukte unserer Schulungssparte ausgerichtet, so sind heute ganz eindeutige Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens die nachfragenden Kunden - Bildung im ganzheitlichen Sinne.
Trend: Der Kunde vom Kunden und der Kunde selbst möchten kundenspezifische Bildungsangebote.
Was bedeutet dies konkret im bereits beschriebenen Kontext?
Weg vom PMO …
Betrachten wir zunächst den Bereich PMO ( Projektmanagement Office ). In der Vergangenheit wurden Bildungsbudgets für die Projektmitglieder im Rahmen von Projektbudgets eingeplant. Dann wurde häufig an einen bereits bekannten Trainer der Bedarf direkt kommuniziert, damit terminlich eine Fortbildungsmaßnahme mit dem Projektleiter und dessen Projektteam aufgesetzt werden konnte.
Diese Vorgehensweise hat sich – zumindest in größeren Organisationen – als wenig zielführend herausgestellt, da das „Nadelöhr“ von der Personalentwicklung zur Organisationsentwicklung umgangen wurde.
Die Anfragen aus dem PMO erfolgen heute im Trend der Zeit häufig über den Beratungsbereich, der Threon GmbH.
Weshalb? Weil Bildung auch aus Sicht eines PMO eben mehr ist, als Vermittlung von Methodenwissen. So kann bereits bei der Einführung eines PMO sowie im täglichen Betrieb mit den unterschiedlichsten Projektleitern, deren Projektteams der Bildungsbedarf anhand der Beratungsaktivitäten abgeleitet werden und in Zusammenarbeit mit dem Personalbereich durch eigene interne Trainer – beispielsweise zertifizierte Projektleiter mit einer Trainerausbildung – in eine ganzheitliche Fortbildungsmaßnahme einer Laufbahnplanung mit eingebunden werden.
… hin zu HR
Eine weitere Zielgruppe ist der Bereich Personalwesen.
Hier ist seit einiger Zeit auffallend, dass bei größeren Organisationen die Lieferantenauswahl für Bildungsmaßnahmen im Bereich Projektmanagement durch ein gezieltes Ausschreibungsverfahren erfolgt. Es ist offensichtlich, dass es nicht mehr ausreichend ist, sich als „Trainer“ einen Namen zu machen, um dann mit direkten Anfragen den Auftrag für Fortbildung zu erhalten. Selbst die aus der Vergangenheit geführten „Trainer Pools“ werden mehr und mehr in Frage gestellt.
Weshalb? Weil sich der Personalbereich als strategischer Business Partner einer Organisation entwickelt und somit auch im Lieferantenumfeld auf eine Organisation wert legt, die sich mit dem als professioneller Bildungsdienstleister mit den dazugehörigen Trainerressourcen auf den Märkten durchgesetzt hat.
Zu Recht ist die Erwartungshaltung der Personalabteilung im Sinne der Qualitätssicherung – und somit auch die Fortbildung der Trainerressourcen – durch den Lieferanten sicher zu stellen.
Zudem erwarten die Personalverantwortlichen nicht nur die professionelle Umsetzung der Trainingsinhalte im Training durch den Trainer, sondern auch eine durchgängige Qualität aller Serviceleistungen zur Abwicklung einer Entwicklungsmaßnahme.
Ganzheitliche Bildungskonzepte, mit modularen Sequenzen und Levelstrukturen sowie unterschiedlichsten Formaten in Didaktik, E-Learning, Blended Learning, Distance Learning und autodidaktischen Lernelementen wird heutzutage von den Personalentwicklern in der Zusammenarbeit mit einem externen Bildungsanbieter vorausgesetzt. Ein Schulungsangebot ohne arbeitspädagogische und –psychologische Kompetenzträger ist heutzutage undenkbar für jeden Personalverantwortlichen der sich dem sensiblen Thema Bildung ernsthaft widmet.
Der Einzelkämpfer
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Trend im Bereich der Erwachsenenbildung zum Themenfeld Projektmanagement durch die Privatperson, die durchaus ein Kunde unseres Firmenkunden sein kann, aufzeigen.
Wurde früher ein „Individuum“ auf Kurs geschickt, handelt die Privatperson im Sinne „Selbstzahler“ mehr und mehr eigenverantwortlich. Sie informiert sich, welche anerkannten Bildungsmaßnahmen im offenen Seminargeschäft angeboten werden und nimmt die „Sache“ dann selbst in die Hand. Die so entstehenden heterogenen Gruppenstrukturen im offenen Seminarbereich sind letztlich auch für die Anbieter eine nicht zu bewältigende Herausforderung im Sinne der Qualitätssicherung.
Es sei denn, es handelt sich um eine Vorbereitung zur Zertifizierungsmaßnahme, denn da ist der zu vermittelnde Lernstoff unabhängig von der heterogenen Gruppenstruktur auf möglichst effiziente Art und Weise – im Sinne, Zeit und Kosten, sowie arbeitspädagogischer Lernmethodik, anzubieten.
Bildung als Investition
Bildung ist ein teures Gut und vor allem hat Bildung ein Haltbarkeitsdatum, welches bedingt durch die Beschleunigung der Märkte immer schneller abgelaufen ist. Die Privatperson kann sich diesen widerkehrenden Investitionsprozess in die eigene Bildung nur sehr begrenzt leisten.
Die Threon GmbH wird zur Qualitätssicherung der Bildung unter anderem in die laufenden Kundenprojekte von Anfang an mit eingebunden, damit die Projektleitung und das Projektteam im Projekt schon durch professionelle Unterstützung nachhaltig, also aus Erfahrung, lernen kann.
Die ganzheitlichen Entwicklungsprogramme bis hin zu Karrieremodellen werden mit dem Personalmanagement in Zusammenarbeit gestaltet und für das offene Seminarumfeld genießen selbst die Privatkunden einen Onlinebuchungsservice sowie eine Hotline mit einem festen Ansprechpartner.
Wir beantworten Ihre Fragen
+49 (0)6172 85547-0
+32 (0)9 220 45 2-0
+31 (0)15 25 11 801

